Der doppelte Missbrauch – Gespräch mit Zeugen der Betroffeneninitiative MissBiT e.V. – Missbrauchsopfer im Bistum Trier

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Online-Gesprächsabend auf Einladung der Katholischen Hochschulgemeinde Trier und der Betroffeneninitiative MissBiT e.V. – Missbrauchsopfer im Bistum Trier statt. Die Veranstaltung ist Teil der bundesweiten Veranstaltungsreihe „Wir müssen reden!“.

Wer die Erfahrung sexualisierter Gewalt durch einen Kleriker gemacht hat, hat mit besonderen Schwierigkeiten zu rechnen. Die Zerstörungskraft ist besonders stark, denn die Täterstrategien waren mit der spirituellen Macht des Täters verbunden und verließen sich auf die erzeugte Abhängigkeit. Viele Betroffene fühlen sich ein zweites Mal missbraucht, wenn sie herausfinden, dass der Täter von den Bistumsleitungen durch Versetzen oder Verharmlosen geschützt wurde. Besonders schwer ist es dann zu verkraften, dass sie als Opfer nach dem Kirchenrecht keinen eigenen Rechtstatus haben, also keinen Anspruch auf rechtliche Begleitung oder Transparenz des Verfahrens. Immer wieder werden sie in die Rolle der Bittsteller gedrängt, werden hingehalten durch leere Versprechungen. Der Abend bietet die Gelegenheit, Betroffene nach diesen Erfahrungen zu befragen.

Die Veranstaltung ist Teil der Reihe „Wir müssen reden!“, in der sich mehrere deutsche Hochschulgemeinden als Reaktion auf den Konflikt um das Positionspapier der hauptamtlichen Mitarbeiter:innen der KHG Köln „Wir wollen glaubwürdig bleiben“ mit kirchenpolitischen Themen auseinandersetzen.

Weitere Informationen zur Veranstaltungsreihe, als auch die Möglichkeit zur Anmeldung findet ihr hier:
https://fhok-synodal.de/veranstaltungsreihe-wir-muessen-reden/

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